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INHALTSSTOFFE-ABC
Inhaltsstoffe ABC
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A

Acai

In Brasilien ein ganz klassisches Nahrungsmittel, schwappte die Acai-Beere vor einigen Jahren über den amerikanischen Markt, wo es das Etikett „Superfood“ erhielt, nach Europa herüber. Hier wie dort verspricht man sich von den Beeren aus dem Amazonasgebiet dank des hohen Anteils an Anti-Oxidantien eine verjüngende Wirkung. Obendrein punktet Acai dank vieler Vitamine und Mineralien. Als Lebensmittel wird die 1-2 cm große Acai-Beere zunächst entkernt, danach klassischerweise püriert und lecker-fruchtigen Getränken, z.B. Säften oder Cocktails, beigemischt.

Als Zutat finden Sie Acai bspw. in folgenden Produkten:

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Agar-Agar

Mit Agar-Agar hat eine Zutat inzwischen seinen Weg aus Fernost auch auf den europäischen Markt gefunden, die insbesondere in Japan schon länger produziert und gehandelt wird und deshalb auch „japanische Gelatine“ genannt wird. Wichtig für die Herstellung von Agar-Agar ist die Agarose, welche aus den Zellwänden mancher Algenarten gewonnen wird und zusammen mit dem zweiten Hauptbestandteil Agaropektin dem Agar-Agar seine geleeartige Konsistenz verleiht. Beeindruckend ist vor allem die Effizienz dieses Produkts: Nur ein kleines bisschen Agar-Agar in heißem Wasser aufgelöst reicht, um einige Blätter Gelatine herzustellen.

Als Zutat finden Sie Agar-Agar bspw. in folgenden Produkten:

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Agavendicksaft

Wer nach Agavennektar und Agavendicksaft sucht, wird vor allem auf den Zutatenlisten von Bio-Konfitüren fündig werden. Hier vertraut man schon länger auf das natürliche Süßungsmittel, das als Sirup aus der blauen Agave gezogen wird. Über Jahre machte sich die „agave tequilana“ um ihren Namen verdient, da ursprünglich Tequila aus der Agave hergestellt wurde. Erst später erkannte man den Mehrwert, dass ein süßer Sirup aus geduldigem Aufkochen resultiert. Neben seiner – im Vergleich zu gewöhnlichem Zucker – neutralen Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, ist Agavennektar besonders für seine vielseitige Nutzbarkeit beim Kochen beliebt. Zuletzt wurden aber auch kritische Stimmen laut, denn Lebensmittelstudien offenbarten den extrem hohen Fruktoseanteil im Agavennektar. Vorsicht ist auch für alle Menschen geboten, die ein wenig Rücksicht auf ihre Leber nehmen wollen, denn die gesamte Fructose des Agavennektars wird allein über die Leber abgebaut und setzt dem Organ damit ein ganzes Stück Arbeit zu.

Als Zutat finden Sie Agavendicksaft bspw. in folgenden Produkten:

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Amaranth

Ein spannender Exot unter den glutenfreien Inhaltsstoffen ist Amaranth. Es wächst in extremer Höhenlage in der tropischen Klimazone, am häufigsten wird die Körnerfrucht in Asien und Südamerika geerntet. Das klingt nicht nur spannend, sondern ist auch sehr gesund, denn Amaranth enthält wichtige hochwertige Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie zum Beispiel Calcium und Eisen. Amaranth ist gut verdaulich und wird vom Organismus schnell aufgenommen und wird deshalb so häufig für Müsli, Riegel, Kekse oder Ähnliches verarbeitet.

Als Zutat finden Sie Amaranth bspw. in folgenden Produkten:

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Ascorbinsäure

Wegen seiner vielseitigen Nutzbarkeit taucht Ascorbinsäure mitunter in den Zutatenlisten ganz unterschiedlicher Produkte auf. In erster Linie ist Ascorbinsäure ein natürliches Antioxidationsmittel, es dient aber auch als Stabilisator oder zum Anreichern des Vitamin C-Gehalts. Nützliche Info für alle, die sich auch für die kleinen Details in der Zutatenliste interessieren: Wird Ascorbinsäure nur zu dem Zweck eingesetzt, den Vitamin C Gehalt zu erhöhen, so deklarieren die Hersteller dies als „Vitamin C.“ Zu jedem anderen Verwendungszweck wird Ascorbinsäure separat in den Inhaltsstoffen erwähnt.

Als Zutat finden Sie Ascorbinsäure bspw. in folgenden Produkten:

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B

Baobab

Der afrikanische Baobabbaum oder auch Affenbrotbaum kann eine stattliche Höhe von bis zu 25m erreichen und dabei mehrere tausend Jahre alt werden. "bu hibab“ aus dem Arabischen bedeutet übersetzt so viel wie "Frucht mit vielen Samen". Diese Früchte bildet der Baobabbaum jedoch erst ab seinem 20. Lebensjahr. Aus den Früchten stammt auch das hierzulande immer mehr nachgefragte Baobabpulver. Der Baum trocknet seine Früchte in Dürreperioden durch Entzug von Flüssigkeit quasi selbst, die der Baum im Fasergewebe des Stammes speichert. Die so natürlicherweise getrockneten Früchte werden gesiebt, so dass Fasern und Kerne nicht mit in das Fruchtpulver gelangen. Baobab hat einen hohen Anteil an Vitamin C und natürlichem Kalzium. Das leicht süß-säuerliche Pulver schlägt hierbei Milch als Kalziumlieferanten.

Als Zutat finden Sie Baobab bspw. in folgenden Produkten:

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Braunhirse

(siehe auch Hirse)
(siehe auch Hirse) Unter den bekannten Getreidearten gehört Hirse zu jenen Top-Lieferanten, die enorm viele wichtige Inhaltsstoffe für den Körper mitbringen. Der wesentliche Unterschied zwischen Braunhirse und anderen Hirsesorten ist, dass Vollwert-Braunhirse zum Schälen ungeeignet ist und sich daher einen noch größeren Anteil seiner Vital- und Nährstoffe erhält, sobald es in Lebensmitteln verarbeitet wird. Wichtige Mineralstoffe für Magnesium für den Aufbau starker Knochen und Zähne, Eisen für eine gesunde Blutbildung sowie Zink, welches eine schnelle Regeneration der Haut ermöglicht, sind in der Hirse enthalten. Inzwischen ist Hirse ein Basis-Inhaltsstoff für viele glutenfreie Produkte, sehr fein gemahlene Hirse kann aber auch einfach in dezenter Dosis vielen verschiedenen Speisen einfach beigemengt werden.

Als Zutat finden Sie Braunhirse bspw. in folgenden Produkten:

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Buchweizen

Buchweizen gehört nicht, wie viele immer noch vermuten, zur Gattung der Getreidesorten, sondern zu den Knöterichgewächsen. Es enthält somit auch kein Weizen oder Gluten und ist daher bei Zöliakie in der Regel sehr gut verträglich und ein echter Nährstofflieferant. Die kleinen nussartig schmeckenden Körner liefern essentielle Aminosäuren in einem äußerst günstigen Verhältnis. Verwendbar ist Buchweizen sowohl in Müslis als Flocken und Flakes, sowie in gekeimtem Zustand. Darüber hinaus auch klasse als Mehl in glutenfreien Backkreationen wie Pizza oder Pfannkuchen und als getreidefreie Nudeln für gesunde Pastagerichte zu verarbeiten.

Als Zutat finden Sie Buchweizen bspw. in folgenden Produkten:

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C

Canihua

Canihua wächst in den Gebirgsläufen der Anden und wird deshalb in vielen südamerikanischen Ländern (allen voran Bolivien und Peru) angebaut und in der Nahrungsmittelproduktion weiterverarbeitet. Nach traditioneller südamerikanischer Verwendung werden die kleinen, braunen Körner vor allem als Brei verzehrt oder Getränken beigemischt. Sehr beliebt ist es mittlerweile auch, die gemahlenen Körner Brot-Teigen beizumengen, denn das pflanzliche Eiweiß der Canihua-Körner ist für den Körper schneller zu verarbeiten als etwa tierische Eiweiße. Außerdem zeichnet sich Canihua durch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und Mineralstoffen aus.

Als Zutat finden Sie Canihua bspw. in folgenden Produkten:

    
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Carob

Carob ist ein natürliches Süßungsmittel aus der Frucht des Johannisbrotbaums (auch Karubenbaum genannt), der im Mittelmeerraum wächst. Reich an Vitaminen und Mineralstoffen erfreut sich Carob immer größerer Beliebtheit, insbesondere als Ersatz von Kakao für Brotaufstriche, Süßspeisen oder Getränke. Anders als Kakao ist Carob außerdem frei von Koffein.

Als Zutat finden Sie Carob bspw. in folgenden Produkten:

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Chia

Chia ist ein relativ „neues“ Superfood, jedoch schon bei den Mayas ein wichtiger Energielieferant mit hohem Sättigungsfaktor gewesen. Die Pflanze, die diese glutenfreien Samen produziert, gehört zur Gattung der Salbeiarten und wird heute vor allem in Süd- und Mittelamerika oder Australien angebaut. Chia besitzt den höchsten Omega-3-Gehalt pflanzlicher Herkunft überhaupt. Um die positive Wirkung des Omega-3-Gehalts aufnehmen zu können, benötigt der Körper auch Omega-6. Omega-6 ist praktischerweise ebenfalls in den kleinen Powerkörnern enthalten und daher für den menschlichen Körper sehr gut verwertbar. Zudem haben Chiasamen einen hohen Anteil an verträglichem Eiweiß, dazu viele Ballaststoffe und sie bieten durch die hohe Quellfähigkeit (Chiasamen werden in Wasser oder Saft gelöst zu einer gelartigen Konsitenz) viele Vorteile für eine gute Verdauung.

Als Zutat finden Sie Chia bspw. in folgenden Produkten:

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Citronensäure

Citronensäure finden wir in jeder lebendigen Zelle, denn sie ist ein Zwischenprodukt in dem Stoffwechsel, der Nährstoffe in Energie umsetzt. So setzt der menschliche Körper in seinem Stoffwechsel tagein tagaus fast ein ganzes Kilogramm an Citronensäure um – ein erheblicher Wert. In unseren Lebensmitteln nimmt Citronensäure eine zentrale Rolle ein – sie ist das am häufigsten verwendete Säuerungsmittel und ist damit in unzähligen Produkten enthalten. Aber auch in der Molkerei spielt Citronensäure eine wichtige Rolle, denn sie verhindert das Gerinnen von Proteinen.

Als Zutat finden Sie Citronensäure bspw. in folgenden Produkten:

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Cranberries

Die Großfrüchtige Moosbeere ist besser als bekannt als Cranberry, welche uns heute immer wieder als kleine aber feine Zutat zum Beispiel in süßem Gebäck, in Cerealien oder in Getränken begegnen, wo sie mit ihrem säuerlichen Geschmack eine feine, abwechslungsreiche Note hinterlassen. Bei der Ernte machen sich die Bauern eine praktische Eigenschaft der Beere zu Nutze. Ist die Beere frisch und intakt, so sorgen vier Luftkammern dafür, dass die Cranberry wie ein Ball hoch hüpft, sobald man sie aus geringer Höhe auf den Boden fallen lässt. All jene Beeren, die eine bestimmte Höhe erreichen, werden im Ganzen als leckere, gesunde Frucht verkauft. Die weicheren Früchte werden indes zum Beispiel zu leckeren Säften oder Kompott verarbeitet.

Als Zutat finden Sie Cranberries bspw. in folgenden Produkten:

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D

Dinkel

Zugegeben, in unserem Sortiment finden Sie einige Inhaltsstoffe, die exotisch klingen mögen und deren Herkunft und Wirkung für viele Menschen unbekannt sind. Dinkel gehört nicht zu dieser Kategorie, denn Dinkel zählt zu den Ur-Getreiden, welche unter anderem schon von den alten Arabern angebaut wurden. Die mussten wahrlich etwas von ihrem Handwerk verstehen, denn Dinkel hat hohe spezifische Bedürfnisse an Ackerböden. Dies war vielleicht auch ausschlaggebend dafür, dass Dinkel über viele Jahre in Vergessenheit zu geraten drohte und erst zuletzt wieder einen Aufschwung erlebte. Den Mengenvergleich mit der massenhaften Weizenproduktion braucht Dinkel nicht anzutreten, dafür bietet das glutenhaltige Getreide die gleichen guten Eigenschaften wie Weizen und kann indes mit mehr Proteinen, Aminosäuren und Mineralstoffen aufwahrten.

Als Zutat finden Sie Dinkel bspw. in folgenden Produkten:

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E

Erdmandeln

An ihren unterirdischen Ausläufern entwickelt die Erdmandel-Pflanze (auch Tigernuss genannt) braune, etwa erbsengroße Knollen, die Reinigung und schonender Weiterverarbeitung im Geschmack an Haselnüsse oder Mandeln erinnern und dabei stark ölhaltig sind. Insbesondere im Mittelmeerraum sowie Nord- und Westafrika werden die Erdmandeln gehandelt und konsumiert. Mit ihrem pflanzlichen Eiweiß, einer Vielzahl an Mineralstoffen (unter anderem Eisen), der verdauungsanregenden Wirkung sowie dem appetitzügelndem Effekt kann die Erdmandel ganz unterschiedliche Anhänger für sich begeistern.

Als Zutat finden Sie Erdmandeln bspw. in folgenden Produkten:

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F

Fava(mehl)

Die größten Fans von Favamehl sind womöglich im Mittelmeerraum zu finden. Schon früher in Griechenland und im Alten Rom hatten die „dicken Bohnen“ Hochkonjunktur und beherrschten als eine der ältesten Anbaupflanzen Europas Kultur und Alltag. Ja, geradezu sagenumwoben ist die Favabohne – so hieß es zu Zeiten des kaiserlichen Roms, dass jeder, der eine Hand voll Bohnenkerne hinter sich schmeiße, damit böse Geister vertreiben würde. Den Mathematiker Pythagoras, Chef aller rechtwinkligen Dreiecke, hingegen umtrieb – so geht die Sage – eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber Favabohnen. Aber auch das konnte der Favabohne nichts anhaben, sodass es bis heute insbesondere im mediterranem Raum eine kulinarische Tradition ist, „dicken Bohnen“ in herzhaften Speisen wie Teiggebäck, Pürees oder Suppen zu verarbeiten. In Griechenland wird Fava z.B. mit Olivenöl, Zitronen und Salz als Vorspeise serviert. Getrocknet und gemahlen kann es auch zu Favamehl verarbeitet werden.

Als Zutat finden Sie Fava(mehl) bspw. in folgenden Produkten:

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Flohsamen

(siehe auch Psyllium)
(siehe auch Psyllium) Flohsamenschalen werden aus der „plantaga ovata“, einer Pflanze aus der Gattung der Wegeriche gewonnen. Die Samenschalen, auch Psyllium genannt, werden auf dem Weltmarkt oft auch als „indische Flohsamenschalen“, gehandelt, denn dort in Südasien, hauptsächlich in Indien und Pakistan, aber auch in Australien und Brasilien werden Flohsamenschalen aus der „plantaga ovata“ gewonnen und aufgrund seiner gesunden Wirkung schon seit über 2000 Jahren in Lebensmitteln genossen. Flohsamen sind fett- und kalorienarm und als löslicher Ballaststoff der Verdauung sehr bekömmlich.

Als Zutat finden Sie Flohsamen bspw. in folgenden Produkten:

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G

Glukosesirup

Eine sehr prominente Zutat in vielen Getränken und Lebensmittel ist Glukosesirup – es ist in einer Vielzahl von Produkten zu finden. In der Herstellung wird Mehrfachzucker durch Enzyme in seine einzelnen Bausteine aufgespaltet. Dieser Vorgang nennt sich Stärkeverzuckerung, bei der besonders auf Mais-, aber auch auf Kartoffel- und Weizenstärke zurückgegriffen wird. Aufgrund seiner süßenden Wirkung und klebrigen Eigenschaft hat sich Glukosesirup in den letzten Jahrzehnten als elementare Zutat der Nahrungsmittelindustrie etabliert.

Als Zutat finden Sie Glukosesirup bspw. in folgenden Produkten:

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Gojibeere

Gemeiner Bocksdorn, Gemeiner Teufelszwirn oder Hexenzwirn: Für den Strauch, an dem die Gojibeere wächst, gibt es allein im deutschen Sprachgebrauch einige verschiedene Bezeichnungen. Und da wir es gerne klar und einfach haben, hat sich hierzulande ein prägnanter Begriff durchgesetzt: Goji. Spätestens seit die Gojibeere in Hollywood als geeignetes, natürliches Anti-Aging-Mittel ihren Durchbruch schaffte, ist die Frucht nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Dabei vertrauen asiatische Kulturen schon seit Jahrhunderten auf die gesundheitsfördernden Wirkungen der Gojibeere. Immer schon schätzte man dort die kleine Beere, die so viele für den Körper wichtigen Vital- und Nährstoffe enthält, was jetzt auch Lebensmittelstudien unter Beweis stellen.

Als Zutat finden Sie Gojibeere bspw. in folgenden Produkten:

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Guarkernmehl

Guarkernmehl wird aus dem Guarbohnenstrauch gewonnen, der hauptsächlich in Pakistan und Indien angebaut wird. Zur Verarbeitung löst man aus den etwa 5mm großen Samen der Guar-Hülsenfrüchte die Isolierschicht der Keimlinge heraus und mahlt dies zu einem Mehl mit überwiegend langkettigen Kohlenhydraten, welches insbesondere in Backwaren als natürlicher Stabilisator verwendet wird.

Als Zutat finden Sie Guarkernmehl bspw. in folgenden Produkten:

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Gummiarabikum

Die Entdeckung des Arabischen Gummibaums ist auf den berühmten schwedischen Botaniker Carl von Linné zurückzuführen. Der Baum, der auf botanischen Namen "acacia senegal" getauft ist, wächst in den Trockengebieten Nord- und Zentralafrikas sowie vereinzelt im nahen Osten. Der arabische Gummibaum scheidet einen gummiähnlichen Stoff aus, der an der Luft prompt erhärtet. Dieser Stoff wird gummi arabicum genannt, dessen erstmalige Verwendung als Arzneimittel bis in die Antike zurückgeführt wird. Für die Nahrungsmittelherstellung ist Gummiarabikum, dessen Hauptbestandteile Calcium aus den Salzen der Arabinsäure und Proteine sind, insbesondere als wichtiger Emulgator oder Stabilisator interessant.

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H

Hanfsaat

Hanfsamen und Hanföl feiern seit einigen Jahren ein Comeback auf dem Speiseplan gesundheitsbewusster Menschen. Viele Jahrhunderte war Hanfsaat ein fester Bestandteil der menschlichen Ernährung. Nach einem kurzzeitigen Abtauchen ist die Hanfsaat nun zurück. Neben den sehr nähstoffreichen Hanfsamen-Nüsschen verdankt es dieses Comeback z.B. der ungemein wertvollen Zusammensetzung des Hanföls, das zu 90% aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure und Alpha-Linolensäure besteht. Hanföl gehört zu den besten Lebensmitteln, um den Körper mit Omega-3-Fetten zu versorgen und die Fett-Ernährung zu verbessern.

Als Zutat finden Sie Hanfsaat bspw. in folgenden Produkten:

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Hefeextrakt

Fast überall wo wir hinschauen, finden wir Hefe. Zum Beispiel in Brot, Kuchen oder Bier, um nur drei sehr populäre Produkte zu nennen. Mit dem Hefe-Extrakt verhält es sich ein wenig anders: Hefe-Extrakt ist ein Geschmacksverstärker, bei dem die Hefe durch ein Herauslösen der Aminosäuren lediglich als Eiweißlieferant dient. Bei diesem Extrahierungsprozess entsteht das Hefe-Extrakt, welches die gängigen Geschmacksverstärker Glutamat, Guanylat und Inosinat beinhaltet.

Als Zutat finden Sie Hefeextrakt bspw. in folgenden Produkten:

Bio Feinwürzer 175g                   
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Hirse

Unter den bekannten Getreidearten gehört Hirse zu jenen Top-Lieferanten, die enorm viele wichtige Inhaltsstoffe für den Körper mitbringen. Schonend verarbeitet und fein gemahlen gehen in der Verarbeitung fast keine Nährstoffe dieses Korns verloren. Somit bleiben wichtigen Mineralstoffe für Magnesium für den Aufbau starker Knochen und Zähne, Eisen für eine gesunde Blutbildung sowie Zink, welches eine schnelle Regeneration der Haut ermöglicht. Inzwischen ist die Hirse ein Basis-Inhaltsstoff für viele glutenfreie Produkte, sehr fein gemahlene Hirse kann aber auch einfach in dezenter Dosis vielen verschiedenen Speisen einfach beigemengt werden.

Als Zutat finden Sie Hirse bspw. in folgenden Produkten:

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I

Inulin

Inulin wird aus der Chicorée-Wurzel gewonnen und erfüllt einen nützlichen physiologischen Zweck im Darm des Menschen. Die natürlichen, etwas süßlich schmeckenden, kalorienarmen Ballaststoffe werden häufig in Lebensmitteln angereichert und können somit aktivierend auf die Darmflora wirken. Viele Konsumenten greifen zum Beispiel auf Inulin zurück, wenn sie ein ernährungsbedingtes Ballaststoffdefizit ausgleichen wollen.

Als Zutat finden Sie Inulin bspw. in folgenden Produkten:

          My Coooky - Kakao Orangen Taler 125g         
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J

Johannisbrotkernmehl

Nicht nur das Süßungsmittel Carob wird aus dem Johannisbrotbaum gewonnen, sondern auch das Johannisbrotkernmehl wird aus dem im Mittelmeerraum wachsenden Baum produziert. Der Name ist dabei selbsterklärend: Die geschälten Kerne werden gemahlen und dienen dann als Stabilisator, zum Binden und Verdicken z.B. von Teigwaren und Gebäck.

Als Zutat finden Sie Johannisbrotkernmehl bspw. in folgenden Produkten:

               Bio Backmischung für Brownies ohne Ei und Milch 400g    
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K

Kakao

Kakobohnen sind in den Früchten des Kakaobaumes enthalten, der vor allem in Mittel- und Südamerika beheimatet ist. Die Bohnen sind dabei mit einem süßen Fruchtfleisch ummantelt. Reiner Kakao wird ausschließlich aus den Bohnen hergestellt. Wird dieser Herstellungsprozess schonend unter 42°C vorgenommen, bleiben dem Kakao sehr viele Antioxidantien und ein hoher Anteil des Botenstoffes Tryptophan erhalten. Tryptophan sorgt für die Stimulation des Glücklichmacher-Hormons Serotonin im menschlichen Körper. Schokolade mit hohem, schonend verarbeitetem Kakaoanteil kann also durchaus gute Laune verbreiten. Zudem enthält Kakao auch Theobromin, einen koffeinähnlichen Stoff, der dafür sorgt, dass reiner Kakao eine leicht anregende Wirkung hat ohne dabei stark aufzuputschend zu wirken.

Als Zutat finden Sie Kakao bspw. in folgenden Produkten:

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Kochbananen

Gemüsebanane, Mehlbanane oder Pisangfeige – für die Kochbananen haben wir im deutschen Sprachgebrauch mehrere Bezeichnungen. „Platan“ sagt man indes in Afrika, wo die Kochbananen – wie auch in Regionen Asiens, Süd- und Lateinamerikas – seit vielen Jahren Zutat für unterschiedlichste Produkte sind (z.B. Gemüse und Süßspeisen, aber auch Bier, Wein und Likör). Vereinzelt spricht man auch vom „Bananengürtel“, der sich vom 30. nördlichen Breitengrad zum 30. südlichen Breitengrad um den Äquator legt. Immer häufiger finden wir Kochbananen heute auf dem europäischen Markt, dann insbesondere als Zutat in süßen Delikatessen oder zu glutenfreiem Mehl verarbeitet. Bis die Kochbanane zum Verzehr geeignet ist, muss sie solange reifen bis die Schale sehr dunkel geworden ist, dann ist das Fruchtfleisch weich und genießbar. Dadurch gibt die Kochbanane vielleicht nicht immer ein solch prachtvolles Bild wie eine reife Obstbanane ab, ist deshalb aber nicht weniger lecker oder gesund!

Als Zutat finden Sie Kochbananen bspw. in folgenden Produkten:

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Kokosblütennektar

Der süße, sehr nährstoffreiche Nektar wird aus den offenen Palmblüten der Kokospalme gewonnen, indem Bauern nach hoch oben in die Krone der Kokospalme klettern und die Blüten „anzapfen“. Dort wird der süße, dickflüssige Saft abgesondert, von Menschenhand gesammelt und bei ca. 60°C zu Kokosblütennektar weiterverarbeitet. Gegenüber herkömmlichen Rohrzucker punktet Kokosnektar mit einem wesentlich geringeren Kalorienanteil und der Konservierung seiner natürlichen Inhaltsstoffe wie Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, da er nicht raffiniert wird. Kann dank eines glykemischen Index von 35 auch für Diabetiker eine Alternative sein.

Als Zutat finden Sie Kokosblütennektar bspw. in folgenden Produkten:

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L

Lecithin

Lecithin finden wir in allen tierischen Organismen, also auch in unseren eigenen Körpern. Dort ist es insbesondere im Nervengewerbe und den Zellmembranen angesiedelt. Lecithin kann man auch aus Pflanzen herstellen, dazu werden vor allem Sonnenblumen und Sojabohnen verwendet, aber auch Mais und Raps dienen gelegentlich zur Gewinnung. In Nahrungsmitteln ist dieser natürliche Stoff als Emulgator dafür verantwortlich, dass es zu keiner Trennung von Fett und Wasser kommt. Im Stoffwechsel dient Lecithin als elementares Transportmittel von Fettsäuren im Blut und hat obendrein neben den Gallensäuren bei der Fettverdauung im Körper eine Aufgabe zu erledigen.

Als Zutat finden Sie Lecithin bspw. in folgenden Produkten:

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Leinsamen

Gerade einmal fünf Millimeter werden die Leinsamen (auch für Leinsaat) groß, die aus dem Flachs gewonnen werden. In erster Linie dienen die Fasern des Flachs (auch als Lein bekannt) als Textilrohstoff, die gewonnen Leinsamen finden insbesondere wegen ihres hohen Gehalts an essentieller Omega3-Fettsäure auch als Lebensmittel große Beachtung, so zum Beispiel in Backwaren oder Cerealien. Außerdem sind die enthaltenen Schleimstoffe verdauungsfördernd und stärken die Magenschleimwand. Da Leinsamen eine Cadmiumbelastung aufweisen, wird gemeinhin empfohlen, den täglichen Verzehr unter 20g zu halten.

Als Zutat finden Sie Leinsamen bspw. in folgenden Produkten:

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Lucuma-Pulver

Lucuma ist eine überaus nährstoffreiche Andenfrucht, die vor allem in Peru, Ecuador und Chile angebaut wird. Die goldgelbe Frucht ist sehr süßlich und umhüllt einen dicken Kern. Weiterverarbeitet brilliert das Lucuma-Pulver dank seines süßlichen Geschmacks als wohlfeiner Zusatz in Haferflocken, zum Süßen von Cerealien und Joghurts oder um Desserts eine himmlische Cremigkeit zu verleihen. Auch geeignet, um Cocktails oder Smoothies die nötige Süße und einen Hauch Südamerikas zu verleihen.

Als Zutat finden Sie Lucuma-Pulver bspw. in folgenden Produkten:

     Bio Gojibeere Orange Roh-Schokoladen-Riegel 40g              
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M

Maca-Pulver

Maca, die Superknolle aus den Hochanden wird als natürliches Aphrodisiakum bezeichnet. Experten empfehlen es bei einer mangelnden Libido, Potenzproblemen und in den Wechseljahren. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wird durch Maca gesteigert, weshalb es sowohl im Alltag als auch im Sport Anwendung findet. Kein Wunder also, dass Maca als Superknolle der südamerikanischen Inka bezeichnet wird. Das Pulver kann in Getränken, Süßspeisen, Cerealien, Joghurts oder Quark als Süßungspulver verrührt werden.

Als Zutat finden Sie Maca-Pulver bspw. in folgenden Produkten:

    
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Maltodextrin

Bei Maltodextrin werden insbesondere die Sportler und Sportlerinnen aufhorchen, denn Maltodextrin spielt in Ernährung insbesondere für Ausdauersportler eine wichtige Rolle: Maltodextrin ist ein Mix aus Kohlenhydraten, der bei der enzymischen Verdauung von Stärke entsteht und Monosaccharide, Disaccharide und Polysaccharide enthält (also Einfach-, Doppel- und Mehrfachzucker). Im Gegensatz zu ähnlichen Produkten wie z.B. Glukose treibt Maltodextrin jedoch den Blutzucker nicht so hoch und bindet weniger Wasser im Körper.

Als Zutat finden Sie Maltodextrin bspw. in folgenden Produkten:

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Matcha

Matcha ist pulverisierter Grüntee mit einer hoher Nährstoffdichte. Bereits im 7. Jahrhundert sollen buddhistische Mönche das Getränk als besonders heilsam eingestuft haben, jedoch geriet diese Auslobung bis zu seiner Neuentdeckung etwas in Vergessenheit. Das heute erhältliche feinst gemahlene Matchapulver hat jedoch von seinen positiven Eigenschaften nichts eingebüßt. Eine spezielle Anbauweise mit optimalen Vorraussetzungen sorgen dafür, dass Nähr- und Wirkstoffe reichlich im Grüntee vorhanden sind. Matcha hat neben seiner vitalisierenden Eigenschaften (durch das enthaltene Koffein) vor allem gute Quellen der Vitamine A, B und C. Zudem ist reichlich Vitamin E enthalten, welchem eine Anti-Aging-Wirkung nachgesagt wird.

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Moringa

Moringa ist der extrem schnell wachsende Baum "Moringa oleifera" aus den heißen Klimazonen, der es innerhalb eines Jahres auf bis zu 4m Höhe schafft. Diese Power spiegelt sich neben der Meerrettich ähnlichen Wurzel (der Baum trägt zudem den Namen Meerrettichbaum) auch in den Blättern wieder. Die fein gemahlenen Blätter gelten als ein wahres Superfood. Moringablätter beinhalten einen riesigen Nährstoffschatz. Die Besonderheit ist hierbei, dass diese Nähr- und Vitalstoffe in optimaler Form vorliegen und so einen echten Nutzen haben. Besonders die hohe Anzahl der 18 essentiellen Amoinosäuren ist an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Der Mensch kann diese nicht eigenständig erzeugen und ist daher auf Lieferanten, wie z. B. die Moringablätter, angewiesen. Das für das schnelle Pflanzenwachstum verantwortliche Zeatin wurde nun auch wissenschaftlich in den Blättern nachgewiesen. Dieser Stoff dient im menschlichen Organismus als Botenstoff und hilft dabei, wichtige Nährstoffe dorthin zu transportieren, wo sie bestmöglich vom Körper verarbeitet werden können.

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P

Pektin

Ein wichtiger Baustoff von Landpflanzen ist das Pektin. Es ist in den Zellwänden der Pflanzen angesiedelt und unterstützt dort die Struktur und Stützfähigkeit der Pflanze. In unseren Küchen und Backstuben benutzen wir den löslichen Ballaststoff Pektin gerne als hochwirksames Geliermittel, insbesondere beim Einkochen von Gelees und Marmeladen. Auch in Geleezucker, Puddingpulver oder Tortenguss ist Pektin aufgrund seiner Bindefähigkeit häufig enthalten.

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Pfeilwurzmehl

Als Stärkeprodukt aus der Pflanze des Pfeilwurzes geht das Pfeilwurzmehl hervor und punktet mit vielfältigen Eigenschaften in der allergikerfreundlichen Küche. Es ermöglicht dank seiner starken Bindungsfähigkeit ein sämiges Andicken, ohne dass dabei Speisen wie etwa bei Kartoffel- oder Maisstärke trüb erscheinen, was besonders für das Zubereiten von Gelees hilfreich ist. Insbesondere für Allergiker ist Pfeilwurzmehl als Ersatz von glutenhaltiger Stärke interessant. Auußerdem kann Pfeilwurzmehl mit Schmand vermischt ideal als Ei-Ersatz in eifreien Rezepten verwendet werden.

Als Zutat finden Sie Pfeilwurzmehl bspw. in folgenden Produkten:

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Psyllium

(siehe auch Flohsamen)
(siehe auch Flohsamen) Psyllium sind Flohsamenschalen, die aus der „plantaga ovata“ aus der Gattung der Wegeriche gewonnen werden. Das Psyllium ist auch als „indische Flohsamenschalen“ bekannt, denn dort in Südasien, hauptsächlich in Indien und Pakistan, aber auch in Australien und Brasilien werden Flohsamenschalen aus der „plantaga ovata“ gewonnen und aufgrund seiner gesunden Wirkung schon seit über 2000 Jahren in Lebensmitteln genossen. Flohsamen sind fett- und kalorienarm und als löslicher Ballaststoff der Verdauung sehr bekömmlich.

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Q

Quinoa

Von allen glutenfreien Basis-Zutaten, die uns immer wieder in glutenfreien Speisen begegnen, hat Quinoa wahrscheinlich die längste Tradition. Vor etwa 5000 Jahren wurde Quinoa erstmalig von den Inka in den südamerikanischen Anden angebaut. Als „heiliges Mutterkorn“ verehrt, schätzte man Quinoa schon damals für seinen Anteil an Proteinen und Mineralstoffen. Mit einem Eiweißgehalt von 17% übertrifft es in dieser Kategorie sogar Weizen.

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R

Reishi-Extrakt

Der Reishi ist ein chinesischer Heilpilz, dessen Extrakt eine wertvolle Ergänzung der menschlichen Ernährung sein kann. Der Überlieferung nach zählt der Reishi in China bereits seit 4000 Jahren zu den wertvollsten Heilpflanzen, sodass der chinesische Kaiser einst Expeditionen ausrief, um den seltenen „Pilz des langen Lebens“ zu finden und zu kultivieren. Was nach viel Pathos klingt, wird heute durch trophologische Untersuchungen gestützt: Der positive Einfluss des Reishis auf die verbesserte Sauerstoffaufnahme im Blut, seine entzündungshemmende Wirkung. Der Reishi kann einen Beitrag zur Leberentgiftung leisten und wird als Heilmittel bei neurologischen Leiden, Hautkrankheiten oder Nierenschwächen eingesetzt. Allgemein wirkt der Reishi-Heilpilz regulierend und stabilisierend auf das menschliche Immunsystem und weckt somit die Selbstheilungskräfte des Körpers.

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S

Süßlupine

Unlängst nannte der Stern in einem Artikel die Süßlupine „das Soja des Nordens“. Und ein bisschen ist tatsächlich dran an dieser Bezeichnung, denn Lupine, die ein Großteil bisher vor allem als schmucke, lila Pflanze vom Straßenrand kannte, schickten sich nach 2006 an, in immer mehr Lebensmitteln verwendet zu werden. Zu verdanken hat das die mit der Erbse und Ackerbohne verwandte Pflanze vor allem ihrer großen Vielseitigkeit sowie einem beträchtlichen Anteil an Mineralstoffen, Ballaststoffen und allem voran: Eiweiß. Wichtige Notiz zum Abschluss: In unseren Lebensmitteln werden Süßlupine verwendet. Wildlupine werden Sie dort nicht finden, denn die sind giftig für den menschlichen Körper.

Als Zutat finden Sie Süßlupine bspw. in folgenden Produkten:

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Sojalecithin

(siehe auch Lecithin)
(Siehe auch Lecithin) Aus der Sojabohne gewonnenes Lecithin. Ein natürlicher Stoff, der im Blutplasma von tierischen Organismen als Transportmittel für Fettsäuren dient sowie in der Verdauung von Fetten mitwirkt. In Lebensmitteln findet Sojalecithin überwiegend als Emulgator oder Stabilisator Einsatz.

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Sorbit

Sorbit entsteht durch das Zusammenwirken von Enzymen im Kohlenhydrate-Stoffwechsel. In der Natur kommt Sorbit in vielen verschiedenen Früchten vor und hat dabei in etwa die halbe Süßkraft von herkömmlichen Zucker. Ein wesentlicher Unterschied zum Zucker muss unbedingt erwähnt werden: Damit Sorbit im menschlichen Stoffwechsel abgebaut werden kann, braucht es – anders als bei Zucker – kein Insulin. Daher wird Sorbit häufig in Diabetikerlebensmitteln verwendet. Bei einer Sorbitunverträglichkeit können aus dem Konsum von sorbithaltigen Früchten Bauchschmerzen oder Verdauungsbeschwerden entstehen. Eine solche Intoleranz lässt sich z.B. mit einem Atemtest überprüfen.

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Sorghum

Sorghumhirse ist ein glutenfreies Korn, das seit 2500 Jahren von Menschen angebaut wird und seine ursprüngliche Heimat auf dem afrikanischen Kontinent hat. Oberflächlich erinnert das Getreide den Ein oder Anderen vielleicht an Mais, im Gegensatz zum Mais ist die Sorghumhirse aber dank einer wasserspeichernden Wachsschicht auf Blättern und Stängeln sehr viel besser an trockene Klimazonen gewohnt. Auch deshalb ist Sorghum heute das fünftwichtigste Nahrungsgetreidemittel der Welt und wird in den unterschiedlichsten Regionen der Welt zum Beispiel zu Couscous, Melasse, Grütze, Brot, Bier oder süßem Sirup weiterverarbeitet. Dabei punktet Sorghum ähnlich wie Roggen als Energiepflanze mit einem hohen Biomasse-Anteil.

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Stevia

Aus der in Südamerika wachsenden Pflanze Stevia rebaudiana (auch Süßkraut oder Honigkraut genannt) wird das natürliche Süßungsmittel Stevia gewonnen. Immer mehr Menschen vertrauen inzwischen auf die enorme Süßkraft von Stevia, welches mitunter bis zu 450 Mal so stark süßen kann wie herkömmlicher Haushaltszucker. Oder mit anderen Worten: Für den Süßungseffekt, den Sie mit einem Teelöffel Stevia-Zucker erreichen, brauchen Sie womöglich 400 Teelöffel gewöhnlichen Zucker (je nach Komposition der jeweiligen Produkte). In jedem Fall hat die Süße der Stevia-Pflanze eine herausragende Süßkraft, ist auch für Diabetiker geeignet und verursacht keine Zahnkaries.

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T

Tapiokastärke

Bubble Tea – kaum ein Getränk hat in den letzten Monaten für soviel Furore gesorgt wie Bubble Tea, der sich vom fernöstlichen Markt aufgemacht hat, um zuerst Nordamerika und jetzt Europa zu erobern. Doch woraus sind eigentlich die kleinen Kügelchen, die den Bubble Tea erst so besonders machen? Hier kommt die Tapiokastärke ins Spiel, denn die kleinen Kugeln im Tee werden aus der Wurzel des Manioks (auch Kassava genannt) gewonnen. Dieses Extrakt wird Tapiokastärke genannt. Doch Tapiokastärke ist nicht nur in populären Teegetränken enthalten, sondern ist eine vielseitig einsetzbare Kochzutat, die in vielen Ländern der Welt traditionell zum Beispiel für Süßspeisen oder als Soßenbinder verwendet wird.

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Teff

Die glutenfreie Hirseart Teff ist das wichtigste Getreide aus Äthiopien, aber auch aus anderen subtropischen und tropischen Anbaugebieten hat Teff schon längst in aller Welt den Sprung auf die Speisepläne geschafft. Besonders verbreitet ist bei uns die Weiterverarbeitung des wertvollen glutenfreien Getreides zu Brot, Cerealien, Pasta oder auch Keksen.

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V

Vollreismalz

Wer Vollreismalz herstellen möchte, muss ein wenig Geduld mitbringen. Denn dieses natürliche Süßungsmittel, das immer häufiger anstatt herkömmlicher Süßstoffe nachgefragt wird, entsteht aus einem langwierigen, enzymischen Prozess, in dem sich Reiskörner nach und nach zu einem zähflüssigen Süßstoff zersetzen. Gibt man nun noch etwas Gerstenmalz hinzu, so erhält man Vollreismalz, welches dank komplexer Kohlenhydrate eine ergiebige Energiequelle ist, die anders als herkömmliche Süßungsstoffe den Blutzuckerspiegel nur wenig behalten. Fans von Vollreismalz schätzen das Erzeugnis aber vor allem auch für seinen milden Geschmack, denn anders als beim Süßen mit geschmacksdominantem Honig oder Sirup ist Vollreismalz geschmacklich ein Leisetreter im Hintergrund. Vielleicht leise, aber dafür sehr wirksam.

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W

Weinstein-Backpulver

Hobby-Winzer und Weinkenner aufgepasst, die noch eine kleine Randnotiz über die Herstellung eines leckeren Tropfens erfahren möchten. Bei der Herstellung von Wein fällt gemeinhin ein Salz der Weinsäure als Nebenprodukt ab, welches als Weinstein bezeichnet wird und als Säuerungsmittel zum Beispiel in Backpulver eingesetzt wird. Dabei dient es als natürliche Alternative zu den herkömmlichen Säuerungsmittel und kann mit einem geringeren Phosphatanteil punkten.

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X

Xanthan

Hinter dem Lebensmittelzusatzstoff E415 verbirgt sich Xanthan, welches als natürliches Verdickungs- und Geliermittel insbesondere in Milchprodukten, Saucen, Tomatenketchup, Mayonnaise, Senf und Dressings Verwendung findet. Besonders für Brote kann Xanthan sehr wichtig sein, da es die Wasserbindungsfähigkeit der Teigmasse erhöht und so ein frühzeitiges Austrocknen und "Altwerden" der Brote verhindert.

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Xylit

Xylit oder auch Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der in der jüngeren Vergangenheit aufgrund seiner positiven Eigenschaften als Zucker-Ersatz immer populärer wird. Im Gegensatz zu synthetischem Zucker-Ersatz entsteht der Zuckeralkohol Xylit in Pflanzen bzw. er kann auch als Produkt aus dem Zuckerstoffwechsel im menschlichen Körper resultieren. Traditionell wird Xylitol aus einer chemischen Veränderung von Holzzucker gewonnen, der z.B. in Birkenholz vorkommt. Dies ist die natürliche Form des Xylitol. Industriell lässt sich Xylit inzwischen auch aus Glukose herstellen – ein Prozess, den Wissenschaftler aus Stoffwechsel des Menschen ableiteten.

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Z

Zichoriefasern

Gestatten: Die Gemeine Wegwarte, Blume des Jahres 2009, in Deutschland. In weiten Teilen Europas wird sie als Wurzelzichorie kultiviert, über viele Jahre wurde die Zichorie als zusätzlicher Bitterstoff im Kaffee untergemischt. Heutzutage dient die Zichoriefaser vor allem zur Gewinnung des Ballaststoffes Inulin, der in der Nahrungsmittelherstellung des „Functional Food“ eine immer größere Rolle spielt.

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Zuckerrübenfasern

Die wohlbekannte Zuckerrübe zählt in gemäßigteren Klimazonen zu den wichtigsten Zuckerpflanzen. Schätzungsweise ein Drittel der weltweiten Herstellung ist dabei auf den Anbau von Zuckerrüben zurückzuführen. Die Fasern der Zuckerrüben sind besonders interessant, da sie als Ballaststoffe eine ideale Beschaffenheit haben, um Flüssigkeit zu speichern und Lebensmittel somit saftiger und länger haltbar zu machen. Dank dieser sehr hilfreichen Eigenschaften haben sich Zuckerrübenfasern als Geheimtipp etabliert, z.B. wenn Sie ihr eigenes glutenfreies Brot backen möchten. Die Fasern kommen dabei an sich geschmacksneutral daher.

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